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Embedded Software

Lilienthalstraße 25
85399 Hallbergmoos

ArcCore: „Wir arbeiten am Herz der automobilen Zukunft“

Die Flieger am Münchner Flughafen landen im Minutentakt. Unweit davon, in Hallbergmoos, leitet Thomas Winkler die erst zwei Jahre alte Niederlassung des schwedischen AUTOSAR-Spezialisten ArcCore.  Der Vice President Europe empfängt  leger in Jeans und ohne Krawatte. „Bei uns im Büro geht es eher hemdsärmelig zu“, erzählt er.  Die Hälfte der modernen Räume im neuen Bürokomplex steht noch leer, viel Platz für neue Kollegen. 

Bis Ende 2016 will ArcCore in München acht neue Softwarespezialisten und zwei Projektmanager eingestellt haben – um sich fortan in Zukunft jedes Jahr zu verdoppeln. Das geplante Wachstum scheint angemessen angesichts der Bedeutung von AUTOSAR für Autonomes Fahren, Telematik oder Infotainment im Auto:  „Als unabhängiger AUTOSAR-Anbieter sind wir spezialisiert auf ein Geschäftsfeld, dass das Auto der Zukunft möglich macht. 

ArcCore ist unabhängig von bestimmten Auftraggebern. „Das bedeutet, dass wir flexibel sind und den gesamten europäischen Markt bedienen. Wir arbeiten am Herz der automobilen Zukunft. Oder um im Bild zu bleiben: am offenen Herzen der Automobilentwicklung.“ So ein derart komplexes Wissen über AUTOSAR könne man nur bei Spezialisten wie ArcCore bekommen, ergänzt er. 

Sorge, sich als Spezialist in eine technologische Nische zu entwickeln, braucht man bei ArcCore nicht zu haben. Allein der Standard zu AUTOSAR beträgt 16.000 Seiten. Das Wissen über Programmierung, Design und Architektur geht weit über den Automotive-Markt hinaus.  Winkler: „Alles was ‚Embedded‘ ausmacht, können wir. Bei uns haben gute Ingenieure die Chance, ihren Marktwert in kurzer Zeit zu verdoppeln“.

Das liege daran, dass bei ArcCore der komplette Workflow von der Spezifikation bis zum Test und zur Implementierung abgebildet werde. „Das ist nicht nur spannend, sondern sowohl eine Chance für Absolventen der Elektrotechnik und Informatik, als auch für Entwickler mit 5 bis 6 Jahren Erfahrung.“  Angesprochen sind auch gute Embedded-Software-Ingenieure mit Erfahrung in Echtzeitbetriebssystemen, die sich in AUTOSAR einarbeiten wollen.  „Das Alter spielt dabei keine Rolle. Wichtig sind Eigeninitiative und Selbststeuerung“, so Winkler.

Und Reisebereitschaft: Denn arbeiten für ArcCore, das bedeutet ständig wechselnde Projekte für Automobilhersteller und Zulieferer in ganz Europa.  Entweder in Hallbergmoos oder direkt vor Ort beim Kunden. Mit den Kollegen in Göteborg oder Linköping wird dabei täglich kommuniziert – auf Englisch. Gute Englischkenntnisse sind daher genauso wichtig wie  Deutsch. Das Team von ArcCore in München ist sehr international zusammengesetzt, der ständige Switch zwischen den Sprachen ist also normal. 

Welchen kulturellen Einfluss hat die schwedische Mutter? „Schwedische Unternehmen nennt man manchmal die japanischen Europäer“, erzählt Winkler. Das liege an der Konsens-Kultur der Schweden: wenig hierarchisch, aber am Ende sollten alle zufrieden sein. 

Internationales und virtuelles Arbeiten bestimmt die tägliche Arbeit der Entwickler. „Fehler zu machen ist erlaubt und sogar notwendig für Innovation“ betont Winkler. Sein Führungsstil? „Lange Leine, aber ich habe den Überblick“, schmunzelt er. Erst kürzlich wurde ArcCore von Technik- und Wirtschaftsjournalisten für die diesjährige “33 Listan” nominiert, eine Liste der 33 innovativsten jungen Unternehmen in Schweden. 

„Weshalb arbeiten unsere Spezialisten gerne bei uns? Thomas Winkler zitiert seine Mitarbeiter: „It´s challenging. I always wanted to deepen my Autosar knowledge by working in a multinational environment“. „It’s an extremely co-operative and collaborative organization with market driven embedded technology”. Und: “Because ArcCore is still a growing company, I can still make a difference and grow together with the company as well.”


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