01.04.2014

Berufsbild: Business Development Manager

"Wie können wir unsere Firma weiterentwickeln, damit unsere Kunden auch morgen und übermorgen noch mit unseren Produkten zufrieden sind und wir entsprechende Gewinne verbuchen können?" Dies ist die zentrale Fragestellung, mit der sich ein Business Development Manager - kurz BDM - beschäftigen muss. Unter Business Development versteht man "zielgerichtete Maßnahmen zur Weiterentwicklung einer wirtschaftlich ausgerichteten Organisation". Doch durch welche Tools kann man dies erreichen? Und welches Know-how sollte man für diesen Beruf mitbringen? All das erfahren Sie in unserem "Beruf der Woche"-Artikel: der Business Development Manager.

Medium business development2 Aufgabe des Business Development Managers ist es, neue Ideen aus einem etablierten Unternehmen heraus zu entwickeln. (Bild: Shutterstock / kamolrat)

"Wie können wir unsere Firma weiterentwickeln, damit unsere Kunden auch morgen und übermorgen noch mit unseren Produkten zufrieden sind und wir entsprechende Gewinne verbuchen können?"

Dies ist die zentrale Fragestellung, mit der sich ein Business Development Manager - kurz BDM - beschäftigen muss. Unter Business Development versteht man "zielgerichtete Maßnahmen zur Weiterentwicklung einer wirtschaftlich ausgerichteten Organisation".

Doch durch welche Tools kann man dies erreichen? Und welches Know-how sollte man für diesen Beruf mitbringen?

All das erfahren Sie in unserem "Beruf der Woche"-Artikel: der Business Development Manager.

Wozu Business Development?

Business Development ist notwendig, um ein Unternehmen auch in der Zukunft gut führen zu können. Hierfür ist es erforderlich, dass neue Geschäftsfelder und Produkte erschlossen und ausgebaut werden. Um dies zu gewährleisten gibt es in größeren Unternehmen eine eigene Position - den Business Development Manager. In kleineren Unternehmen hat diese Position meist der Geschäftsführer inne.

Kurzdefinition: Business Development Manager

Die Hauptaufgabe des BDMs ist die Erschließung von neuen Geschäftsfeldern und Produkten, die für das Unternehmen langfristig von Interesse sein können.

Als BDM hat man die Aufgabe, neue Ideen - Sprösslinge - aus einem etablierten Unternehmen - Stamm - heraus zu entwickeln.


Was muss man mitbringen, um BDM zu werden?

Üblicherweise ist für den Job als Business Development Manager in der Elektronikbranche ein Studium in Elektrotechnik oder einem anderen technischen Fach (alternativ auch Betriebswirtschaftslehre in Verbindung mit Technikaffinität) nötig.

Neben der fachlichen Qualifizierung sind ein sehr hohes Maß an technischem Verständnis und Reisebereitschaft die Grundvoraussetzungen.
Zudem muss ein BDM in der Lage sein, souverän und flexibel mit technischen & kommerziellen Aufgabenstellungen umgehen zu können.

Unserer Erfahrung nach, sind Business Development Manager oft über mehrere Jahre im Vertrieb oder im Marketing tätig gewesen, bringen aber zugleich sehr viel technisches Verständnis mit.

Was macht ein Business Development Manager?

Der BDM ist für eine realistische und fundierte Einschätzung, welche Geschäftschancen denkbar sind und wie man diese erschließen könnte, verantwortlich. Der wichtigste Aspekt hierbei ist das Erschließen von Potentialen bei Neu- und Bestandskunden.

Neben den bereits genannten Aspekten ist ein BDM auf für folgende Punkte zuständig:

  • Sicherung und Erweiterung des Marktanteils

  • Erstellung von Businessplänen

  • Identifikation von entsprechenden Potentialen beim Kunden

  • Konkrete Unterstützung und enge Zusammenarbeit mit dem eigenen Vertrieb

  • Preiskalkulation / Abstimmung mit dem Headquarter

  • Bedarfsanalysen

  • Bewerten von Marketing Chancen

  • Ausarbeitung von Angeboten

  • Gewinnung langfristiger Partner und neuer Kunden

  • Durchführung von Marktanalysen und Ergreifen von Marktchancen

Doch wie erkennt man Marktchancen? Welche Tools können hierfür genutzt werden?

Ein Business Development Manager muss in der Lage sein, den Markt zu analysieren und Chancen schnell zu ergreifen. In der Literatur sind einige Werkzeuge zu finden, um Trends zu erkennen und zu nutzen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen kurz zwei Tools vorstellen, die zum Standardrepertoire eines BDMs gehören.

  • Ansoff-Matrix:

    Bei der Ansoff-Matrix erfolgt eine Unterteilung von Märkten und Produkten in bestehend und in neu.

    Abhängig von der jeweiligen Zuteilung gibt es unterschiedliche Strategien, wie weiter vorgegangen werden muss.

  • SWOT-Analyse:

    SWOT steht für Strenghts (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken).

    Das Ergebnis einer SWOT-Analyse ist eine Übersicht über die jetzige Position des Unternehmens und bietet eine Hilfestellung bei der Strategieentwicklung.

Business Development = hohes Gehalt?

Oft hört man, dass der Job eines BDMs übermäßig gut bezahlt wird. Unser Gehaltsreport in der Elektronik zeigt, dass Business Development Manager durchschnittlich 79.445 € (ohne variable Bestandteile) bzw. 94.881 € (inkl. variable Bestandteile) brutto pro Jahr verdienen. Das sind tatsächlich sehr gute Gehälter, Zugleich muss man jedoch bedenken, dass der Job auch eine Menge Verantwortung mit sich bringt und man ein sehr großes Wissen und gutes Gespür für den Markt benötigt.

Ist der Job des Business Development Managers der nächste Schritt in Ihrer Karriere?

Der Einfachheit halber wurde in diesem Artikel ausschließlich die männliche Version des Berufsbildes verwendet. Damit ist keinerlei Wertung verbunden. Alle Angaben gelten auch für die weibliche Form des Berufsbildes.


Autor: Nadja Eder


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