15.06.2016

Das sind die Gewinner des Drive-E-Studienpreises

Mit dem Drive-E-Studienpreis zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft seit 2009 zukunftsweisende Konzepte für die Elektromobilität aus. In diesem Jahr wurde der Preis gleich fünf mal vergeben.

Medium newsimage Die DRIVE-E-Studienpreisträger 2016 erhielten Glückwünsche vom Bundesforschungsministerium, von der Stadt Braunschweig und der Fraunhofer-Gesellschaft.

Den ersten Preis in der Kategorie der Masterarbeiten und 6000 Euro heimste Daniel Szepanski von der RWTH Aachen ein. Seine Arbeit schaffe "wertvolle Grundlagen für eine zukunftsweisende Funktionsintegration der Leistungselektronik in den Elektromotor“, lobte Laudator Georg Rosenfeld, Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft.  

Statt des üblichen externen Umrichters baute Szepanski die Leistungselektronikmodule samt Ansteuerung in den Motor ein - eine Herausforderung angesichts des knappen Bauraums, der hohen Temperaturen und der Vibrationen. 

In der Kategorie der Projekt- bzw. Bachelorarbeiten erhielt Tino Megner den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis für seine Bachelorarbeit, die er am Karlsruher Institut für Technologie verfasste. Darin untersuchte er, unter welchen Umständen der elektrische Antrieb die Lenkkraftunterstützung mit übernehmen kann, um die Zahl der verbauten Komponenten zu reduzieren und wertvolle Energie einzusparen bzw. für größere Reichweiten des Fahrzeugs nutzen zu können.

Der zweite Preis in der Kategorie der Masterarbeiten wurde zweimal vergeben: Tobias Englert von der Universität Ulm beschrieb Lösungen für das Energiemanagement von Elektrofahrzeugen, um die Reichweite zu steigern. Henning Schillingmann von der Technischen Universität Braunschweig analysierte in seiner Arbeit systematisch die Auslegung eines Elektromotors, der die Ansprüche eines Mittelklassefahrzeugs erfüllen muss, und bestimmte seine Parameter. Beide Preisträger erhalten je 2.500 Euro.

Die Preisträger und ihre Arbeiten im Überblick:

 1. Preis, Kategorie „Masterarbeiten“(6.000 €): Daniel Szepanski, RWTH Aachen - „Inbetriebnahme, Validierung und Funktionserweiterung eines DSP und FPGA-basierten H-Brücken-Regelsystems für eine PMSM mit konzentrierten Wicklungen“

 2. Preis, Kategorie „Masterarbeiten“ (2.500 €): Tobias Englert, Universität Ulm - „Prädiktives Energiemanagement für Elektrofahrzeuge“

 2. Preis, Kategorie „Masterarbeiten“ (2.500 €): Henning Schillingmann, Technische Universität Braunschweig - „Untersuchung von Drehzahl-Wachstumsgesetzen bei Synchron-Reluktanzmaschinen für Automobilantriebe“

 1. Preis, Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“ (4.000 €): Tino Megner, Karlsruher Institut für Technologie - „Energetische Bewertung einer Lenkkraftunterstützung mittels radselektiver Antriebe“

 2. Preis, Kategorie „Projekt- und Bachelorarbeiten“ (2.000 €): Jan Nägelkrämer, Universität Stuttgart - „Vergleich von Optimierungsalgorithmen zur Bestimmung einer Betriebsstrategie für elektrische Sportwagen im Rundstreckenbetrieb“

Mit dem Drive-E-Studienpreis zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft seit 2009 hervorragende, innovative studentische Arbeiten zur Elektromobilität aus. Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende von deutschen Fachhochschulen, Universitäten und anderen Hochschulen mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten. 


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