12.06.2013

Die größten Herausforderungen für Engineering-Freelancer

Medium probleme Die Suche nach geeigneten Projekten ist für Freelancer eine Herausforderung. (Bild: panthermedia.net / prochasson frederic)

Die Personalagentur GULP hat kürzlich eine interessante Studie veröffentlicht, die von den Herausforderungen für IT- und Engineering-Freelancer handelt. Die größte Herausforderung ist demnach die Suche nach geeigneten Projekten. Immerhin 35 % der 294 befragten Freelancer haben hierbei Probleme. 

Da stellt sich doch die Frage, ob der aktuelle Fachkräftemangel wirklich so kritisch sein kann, wenn über ein Drittel der selbstständigen Ingenieure nur schwer geeignete Projekte finden? 

Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP, erklärt, wie es zu dem Ergebnis kam, das scheinbar im Gegensatz zur aktuellen Debatte steht: „IT-/Engineering-Freelancer sind gefragt. Auch bei einer hohen Anzahl an Projektangeboten kann es allerdings vorkommen, dass das passende nicht dabei ist. Schließlich zählen für den Freelancer neben den finanziellen Aspekten zum Beispiel auch der Projektstandort, das Start- und Enddatum sowie der fachliche Projektinhalt." 

Die Projekte sind also durchaus vorhanden, nur kommen Freelancer und Auftraggeber in vielen Fällen nicht zu einem Konsens.

Diese Aussage findet sich auch in den übrigen Ergebnissen der Studie bestätigt. Freelancer haben beispielsweise mit überdurchschnittlich langen Zahlungszielen zu kämpfen und müssen oft endlos über den Stundensatz verhandeln.

„Freelancer können versuchen, solche langen Zahlungsziele aus dem Vertrag streichen zu lassen. Meist ist das jedoch vergebene Liebesmüh´, da vor allem große Unternehmen nicht von ihren Vorgaben abweichen. Meist bleibt nur, genug auf die hohe Kante zu legen und auf die Bezahlung zu warten“, so Stefan Symanek.

Bis es zum erfolgreichen Projektstart kommen kann, muss ein Freiberufler also erst einmal viele Hürden überwinden. Da bleibt leider nicht viel Zeit für Fortbildungen - was übrigens die zweitgrößte Herausforderung darstellt. 29 % der Befragten finden keine Zeit um sich weiterzubilden.

Autor: Maximilian Hülsebusch
Quelle: Pressemitteilung der GULP Information Services GmbH vom 12.06.2013


Autor: Max Hülsebusch


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