11.07.2013

EU investiert Milliarden in Forschung Innovationen um neue Jobs zu schaffen - auch die Elektronikbranche profitiert

Medium eu In den nächsten sieben Jahren investiert die EU Milliarden in europäische Innovationen (Bild: panthermedia.net / Harald Richter).
Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass sie im Laufe der nächsten sieben Jahre mehr als 22 Milliarden Euro in europäische Innovationen investieren möchte. Ein Ziel dieses Projektes ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und die Stärkung der zukunftsträchtigen Wirtschaftssektoren in Europa.

Um diese Initiative sinnvoll steuern zu können wurden fünf Joint Technology Initiatives (JTI) gegründet. Dabei handelt es sich um öffentlich-private Partnerschaften, die in die Bereiche "innovativen Arzneimittel", "Luftfahrt","biobasierten Industriezweige", "Brennstoffzellen und Wasserstoff" und "Elektronik" unterteilt werden. 

Jede JTI arbeitet an konkreten Projekten, die das Leben in Europa verbessern und vereinfachen sollen:
  • Innovative Arzneimittel 2 (IMI2): Entwicklung der nächsten Generation von Impfstoffen, Arzneimitteln und Behandlungen

  • Brennstoffzellen und Wasserstoff 2 (FCH2): Ausweitung der Verwendung sauberer und effizienter Technologien in den Bereichen Verkehr, Industrie und Energie

  • Luftfahrt (CS2): Entwicklung sauberer, leiser Luftfahrzeuge mit wesentlich weniger CO2-Emissionen

  • Biobasierte Industriezweige (BBI): Nutzung erneuerbarer natürlicher Ressourcen und innovativer Technologien für umweltfreundlichere Produkte des täglichen Bedarfs

  • Elektronikkomponenten und -systeme (ECSEL): Stärkung der europäischen Kapazitäten im Bereich der Elektronikfertigung

Das Elektronik JTI ist eine Zusammenlegung der bereits seit 2008 bestehenden JTIs für Embedded Systems und Nanoelectronics. Das Etat für den Bereich Elektronik liegt voraussichtlich bei 4,815 Milliarden Euro. Dabei steuert die EU 1,215 Milliarden Euro bei. Weitere 1,2 Milliarden Euro kommen von den Mitgliedsländern. Die übrigen 2,4 Milliarden Euro soll der Industriezweig beisteuern.

Das Förderungsprojekt läuft unter dem Titel "Horizont 2020". José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, erklärt, warum Horizont 2020 notwendig ist: "Die EU muss weiterhin in strategischen globalen Technologiesektoren, die hochwertige Arbeitsplätze bieten, eine führende Rolle übernehmen. Mit diesem speziellen Investitionspaket für die Innovation werden private und öffentliche Mittel gebündelt. Dies zeigt deutlich, warum der EU-Haushalt ein Haushalt für Wachstum ist."

Autor: Maximilian Hülsebusch

Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 10.07.2013

Autor: Max Hülsebusch


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