22.08.2012

Gehaltsreport für die Elektronikbranche – Resonanz Zukunft

Medium renate klein Renate Schuh-Eder spricht über die erlebte Resonanz von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und die Zukunft des Gehaltsreports.
Renate Schuh-Eder ist Inhaberin und Geschäftsführerin der Personalberatung SCHUHEDER Consulting GmbH. Im Interview mit semica erklärt sie, wie der Gehaltsreport 2012 im Markt aufgenommen wurde und wie das Projekt im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll.

Frau Schuh-Eder, im März dieses Jahres haben ELEKTRONIKPRAXIS und semica den ersten Gehaltsreport für die Elektronikbranche veröffentlicht. Wie wurde er im Markt aufgenommen?

Die Nachfrage war sehr groß. Wir haben insgesamt über 60.000 Exemplare drucken lassen und haben nun noch schätzungsweise 10.000 Exemplare übrig. Diese werden wir im November auf der Fachmesse electronica in München unter den Besuchern verteilen. Dazu kommen dann noch tausende von e-Paper Downloads. Aber nicht nur die Arbeitnehmer interessieren sich für den Bericht. Auch die Unternehmen und Verbände fragen bei uns an und bitten um mehrere Exemplare für die Geschäftsführung und die Personalabteilung. Diese Resonanz freut uns natürlich sehr.

Gab es auch kritische Stimmen?

Klar gab es auch kritische Kommentare. Überwiegend war das aber sehr konstruktive Kritik, die uns dabei geholfen hat, den Fragebogen logisch weiterzuentwickeln. Es wurde beispielsweise zu Recht bemängelt, dass wir die regionale Komponente im Gehaltsreport 2012 außer Acht gelassen hatten. Da sich die Gehälter in Deutschland allerdings je nach Region stark voneinander unterscheiden, ist diese Komponente sehr wichtig und wird im Gehaltsreport 2013 entsprechend berücksichtigt. 

Anderen Lesern erschienen unsere erhobenen Durchschnittsgehälter zum Teil zu niedrig. Aus meiner Erfahrung als Personalberaterin kann ich diese Beobachtung bestätigen. Deshalb betreiben wir auch hier Ursachenforschung und versuchen überregional möglichst alle Arbeitnehmer aus der Branche für die Teilnahme am Report zu begeistern, unabhängig von der Unternehmensgröße und der Karrierestufe.

Was erwarten Sie sich von den Ergebnissen des Gehaltsreports 2013?


Wir erwarten uns noch sehr viel genauere und detailliertere Ergebnisse als in diesem Jahr. Unser Marktforscher Matthias Thauer hat uns bestätigt, dass unsere Ergebnisse an Genauigkeit und Repräsentativität weiter gewinnen können, wenn wir es schaffen, die Teilnehmerzahl über die nächsten Jahre zu verzehnfachen. Dadurch können wir dann auch Aussagen über kleinere Märkte – wie z.B. EDA -  treffen, die wir im Report von 2012 aufgrund zu niedriger Fallzahlen, leider nicht berücksichtigen konnten. Je mehr unsere Datenbasis wächst, desto genauer können wir die Ergebnisse nach Position, Berufserfahrung, Region, Unternehmensgröße, usw. aufschlüsseln. Das hat für die Teilnehmer der Befragung und für alle Fachkräfte in der Branche dann den größten Mehrwert.

Ist es möglich den Fragebogen für den Gehaltsreport 2013 noch einmal auszufüllen, obwohl man schon 2012 teilgenommen hat?

Selbstverständlich! Jeder, der im vergangenen Jahr teilgenommen hat, kann auch für den nächsten Report wieder absolut anonym seine Daten abgeben. Die Umfragedaten werden dann nach Jahren aufgeschlüsselt. Das erlaubt uns auch einen zuverlässigen Vergleich der Gehaltsdaten.

Frau Schuh-Eder wir danken Ihnen für das Gespräch.


Autor: Max Hülsebusch


« Zur Artikel Übersicht

Newsletteranmeldung

Durch die Anmeldung erhalten Sie den monatlichen Semica Newsletter.

Optional: Wöchentlicher Job-Newsletter mit neuen Stellenanzeigen

Wenn Sie angeben, für welche Bereiche oder Branchen Sie sich interessieren, dann bekommen Sie automatisch einen wöchentlichen, individuellen Job-Newsletter mit neuen passenden Stellen:

Funktionsbereich












Branche