22.10.2014

Lünendonk-Studie: Mehr Verantwortung für Engineering-Anbieter durch Work Packages

Medium diagramm 01 Von Ingenieurdienstleistern werden zunehmend das Angebot von Work Packages erwartet.
Die Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services blicken optimistisch auf das Jahr 2015. Angesichts stabiler Konjunkturprognosen erwarten die führenden Anbieter ein Marktwachstum von 6,7 Prozent. Das zeigt die aktuelle Lünendonk®-Studie 2014 „Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland“, die ab Oktober verfügbar ist.

„Nach dem Jahr 2013 mit vergleichsweise moderatem Marktwachstum von 5,0 Prozent rechnen die von Lünendonk analysierten Anbieter im laufenden Jahr bereits mit einem Plus von 6,1 Prozent“, beschreibt Hartmut Lüerßen, Partner des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk, die Situation. „Der strukturelle Bedarf nach unternehmerischer Flexibilität in der Entwicklung sorgt für hohe Nachfrage. Am Kandidatenmarkt herrscht ein deutlicher Engpass“, so Lüerßen weiter.

Mehr Verantwortung für die Engineering-Services-Anbieter

Dabei zeigt sich am Markt eine Tendenz, dass große Kundenunternehmen, insbesondere aus der Automobilindustrie, vermehrt größere Aufgabenpakete extern vergeben wollen – so genannte „Work Packages“. So erwarten 87,5 Prozent der von Lünendonk befragten Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services, dass die Vergabe von Work Packages gegenüber der Nachfrage nach einzelnen Experten stärker zunimmt. „Diese Form der Zusammenarbeit erfordert jedoch sowohl auf Seiten der Kunden als auch auf Seiten der Anbieter mehr Steuerungsaufwand und -Kompetenz, um die Projekte erfolgreich und effizient zu steuern“, analysiert Ralf Bochtler, Junior Consultant bei Lünendonk.

Die häufigsten Vertragsformen im Engineering, das zeigt die aktuelle Studie, sind Werkverträge und Dienstverträge. Diese Vertragsformen stehen für drei Viertel der Zusammenarbeit mit Kundenunternehmen. Etwa 23 Prozent der Umsätze werden mit Arbeitnehmerüberlassung erzielt (Zeitarbeit). „Die aktuellen politischen Diskussionen um eine Höchstüberlassungsdauer in der Zeitarbeit sowie Veränderungen im Zusammenhang mit Dienst- und Werkverträgen sorgen für große Unsicherheit bei Kunden und Engineering-Anbietern und verzögern Entwicklungsvorhaben“, erläutert Lüerßen. „Aus der Marktperspektive betrachtet, droht eine Überregulierung mit negativen Folgen für wichtige Wirtschaftssektoren.“

Studienbezug

Für die Lünendonk®-Studie 2014 „Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland“ wurden 32 führende Unternehmen analysiert. Die Studie wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit ALTEN, Altran, AVENTON und Randstad Professionals erstellt und ist Ende Oktober unter www.luenendonk.de verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung der Lünendonk GmbH vom 13.10.2014

Autor: Max Hülsebusch


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