22.10.2012

Rohde Schwarz - Pushing Limits

Gerhard Kahmen, Fachgebietsleiter für den Bereich "Analog Mixed Signal-Integration" bei Rohde Schwarz, zu den Aufgaben seiner ASICs-Entwicklungsabteilung und den Perspektiven für seine Mitarbeiter beim Weltmarktführer. Herr Kahmen, was macht Ihre Abteilung? Meine Abteilung entwickelt für das gesamte Unternehmen Rohde Schwarz integrierte High-End-Schaltungen, sogenannte ASICs (Application Specific Integrated Circuit). Diese stellen für unsere Geräte Schlüsselperformance und Funktionalität zur Verfügung, die nicht am Markt erhältlich sind. Diese ASICs bestimmen maßgeblich die Alleinstellungsmerkmale unserer Geräte. Analog Mixed Signal steht dabei für die Kombination aus hoch sensitiven analogen Funktionen und digitalen Schaltungsblöcken auf einem Chip.

Medium kahmen sl Gerhard Kahmen leitet die ASICs-Abteilung bei Rohde Schwarz. (Bild: Rohde Schwarz)
Gerhard Kahmen, Fachgebietsleiter für den Bereich "Analog Mixed Signal-Integration" bei Rohde & Schwarz, zu den Aufgaben seiner ASICs-Entwicklungsabteilung und den Perspektiven für seine Mitarbeiter beim Weltmarktführer.

Herr Kahmen, was macht Ihre Abteilung?


Meine Abteilung entwickelt für das gesamte Unternehmen Rohde & Schwarz integrierte High-End-Schaltungen, sogenannte ASICs (Application Specific Integrated Circuit). Diese stellen für unsere Geräte Schlüsselperformance und Funktionalität zur Verfügung, die nicht am Markt erhältlich sind. Diese ASICs bestimmen maßgeblich die Alleinstellungs-merkmale unserer Geräte. Analog Mixed Signal steht dabei für die Kombination aus hoch sensitiven analogen Funktionen und digitalen Schaltungsblöcken auf einem Chip.

Wie sind Sie zur Chipentwicklung und zu Ihrer Position als Fachgebietsleiter gekommen?


Ich habe an der RWTH Aachen Elektrotechnik mit Fachrichtung Festkörperelektronik studiert. Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich mich mit dem Rauschen von W-Band-Oszillatoren auf Tunneldiodenbasis beschäftigt. Das war auch mein erster Kontakt mit der HF-Technik. Meinen Einstieg ins Chip-Design und damit auch in die Hochfrequenztechnik hatte ich über meine erste Anstellung im Ingenieurbüro eines meiner ehemaligen Professoren. Dort entwickelte ich meine ersten Mikrowellenschaltungen.

Ich bin im Jahr 2001 als ASIC-Entwicklungsingenieur zu Rohde & Schwarz gekommen. Gemeinsam mit einem Kollegen habe ich - damals noch einem Labor für Signalgeneratoren zugehörig - mit der Entwicklung proprietärer Chips begonnen. 2006 wurde aus diesen Aktivitäten heraus ein eigenes Labor mit zunächst sechs Mitarbeitern unter meiner Leitung gegründet. Seit Anfang 2011 ist die Analog Mixed Signal ASIC-Entwicklung schließlich als Fachgebiet unter meiner Leitung eigenständig und ist heute dem Bereich Messtechnik unterstellt.

Die Unternehmensphilosophie von Rohde & Schwarz ist darauf ausgelegt, Mitarbeiterpotenziale zu entdecken und zu fördern. Das hat mir den Einstieg in eine hierarchische Karriere leicht gemacht. Das Thema Weiterentwicklung und -bildung ist ein zentraler Bestandteil im Arbeitsalltag, aber auch explizit im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs.

Besonders spannend ist, dass es neben der klassischen hierarchischen Laufbahn auch einen fachlichen Entwicklungsweg zum Experten oder Teil- bzw. Projektleiter gibt. Dieser Weg ist für Mitarbeiter interessant, die langfristig nah an den Fachthemen bleiben möchten.

Welche Strukturen erwarten einen Bewerber bei Rohde & Schwarz?


Die Organisationsstruktur bei Rohde & Schwarz ist recht flach. In der täglichen Zusammenarbeit bringt dies bezüglich Flexibilität große Vorteile. Der vertikale Karrierepfad mit Führungs-verantwortung geht von dem Mitarbeiter über Laborleiter und Fachgebietsleiter bis hin zum Bereichsleiter. Darüber steht bereits die Geschäftsführung. Das bedeutet, dass ich bereits als Fachgebietsleiter bei meinen täglichen Entscheidungsprozessen große Verantwortung trage. Natürlich ist auch, wie bereits erläutert, der fachliche Entwicklungsweg mit Teil- oder Gesamtprojektleitung für Mitarbeiter möglich.

Wie spezialisiert sind Ihre Mitarbeiter?


Die Spezialisierung meiner Mitarbeiter ist inzwischen recht groß. Wir haben Spezialisten für sämtliche Teilbereiche der ASIC-Entwicklung wie z.B. Architektur, Analog Design, Digital Design, Layout, Verifikation und CAD Systeme. Diese Spezialisierung ist der Komplexität des Design Flows eines ASICs geschuldet.

Was bietet Rohde & Schwarz seinen Mitarbeitern?


Die Stetigkeit, die wir von unseren Mitarbeitern erhoffen, bietet Rohde & Schwarz wiederum auch seinen Mitarbeitern. Als Innovationstreiber mit langjähriger Tradition bieten wir den Kandidaten nicht nur wettbewerbsfähige Gehälter und Zusatzleistungen, sondern auch einen langfristig sicheren Arbeitsplatz. Unsere Philosophie ist es, auch in wirtschaftlich schwierigen Situationen die Teams zusammenzuhalten, um dann gestärkt aus diesen Situationen heraus durchstarten zu können.

Hinzu kommen natürlich spannende und vielfältige Projekte, die unsere Mitarbeiter in großer Eigenverantwortung bearbeiten. Insgesamt bieten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, technisch ganz vorne mit dabei zu sein und wie ich immer sage die technologische Zukunft mitzugestalten.

Herr Kahmen, vielen Dank für das interessante Gespräch.


Weitere Informationen zum Thema Weiterbildung und Entwicklung finden Sie auch auf unserer Karriereseite.



Redakteur: Maximilian Hülsebusch
Quelle: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Angelika Klement


Autor: Max Hülsebusch


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