13.02.2015

Smalltalk vor dem Bewerbungsgespräch

Bereits vor dem eigentlichen Bewerbungsgespräch müssen Sie sich bewähren - und zwar im Smalltalk. Neben den fachlichen Qualifikationen möchte Ihr Gesprächspartner meist auch herausfinden, was für ein Typ Mensch Sie sind. Schon die ersten 30 Sekunden eines Gesprächs entscheiden über Sympathie und Antipathie. Die wenigen Minuten Smalltalk vor der eigentlichen Besprechung der fachlichen Qualifikationen sind somit von entscheidender Bedeutung. Die gute Nachricht ist: Smalltalk kann man lernen. Wir geben Ihnen einige Tipps und Themen mit auf den Weg. Das Schwierigste am Smalltalk ist es, einen natürlichen Einstieg in das Gespräch zu finden. Sie müssen ein Thema wählen, das Ihren Gesprächspartner und Sie in diesem Moment verbindet oder das gemeinsame Interessen aufdeckt - und das ohne, dass es aufgesetzt wirkt.

Medium smalltalk kl Bereits der Smalltalk vor dem Bewerbungsgespräch entscheidet über Ihren Sympathiewert. (Bild: panthermedia.net / Philippe Ramakers)

Bereits vor dem eigentlichen Bewerbungsgespräch müssen Sie sich bewähren - und zwar im Smalltalk. Neben den fachlichen Qualifikationen möchte Ihr Gesprächspartner meist auch herausfinden, was für ein Typ Mensch Sie sind. Schon die ersten 30 Sekunden eines Gesprächs entscheiden über Sympathie und Antipathie. Die wenigen Minuten Smalltalk vor der eigentlichen Besprechung der fachlichen Qualifikationen sind somit von entscheidender Bedeutung. Die gute Nachricht ist: Smalltalk kann man lernen. Wir geben Ihnen einige Tipps und Themen mit auf den Weg.

Einstieg in den Smalltalk

Das Schwierigste am Smalltalk ist es, einen natürlichen Einstieg in das Gespräch zu finden. Sie müssen ein Thema wählen, das Ihren Gesprächspartner und Sie in diesem Moment verbindet oder das gemeinsame Interessen aufdeckt - und das ohne, dass es aufgesetzt wirkt.

Dafür bieten sich in erster Linie unverfängliche Themen an:

  • Ihre Anreise

  • Büroräume und direkte Umgebung

  • Schlagzeilen aus den Medien

  • Wetter

  • Hobbies & Sport

  • Kultur

  • Letzter Urlaub & Reisen
Es gibt auch Themen, die Sie besser vermeiden sollten:
  • Politik

  • Religion

  • Gesundheit

  • Geld

  • Beziehungen & private Angelegenheiten

  • Witze
Sie können natürlich auch, das Glück haben, dass Ihr Gesprächspartner - als "Gastgeber" - die Smalltalk-Runde eröffnet. Oftmals geschieht das durch die Frage: "Hatten Sie eine gute Anreise?" Das erleichtert Ihnen den Einstieg natürlich ungemein.

Interesse zeigen

Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner ebenfalls Fragen, dadurch zeigen Sie ernsthaftes Interesse an seiner / ihrer Person und dem Unternehmen. Halten Sie die Fragen allgemein und formulieren Sie sie offen - also so, dass Ihr Gegenüber nicht mit ja oder nein antworten kann. So kann sich aus dem Smalltalk ein schönes Gespräch entwickeln. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Fragen nicht zu aufdringlich wirken.

Noch wichtiger als das Nachfragen ist das aktive Zuhören. Konzentrieren Sie sich auf die Antworten und halten Sie am besten einen natürlichen Blickkontakt. Eine weitere gute Methode, um echtes Interesse zu bekunden ist, Ihren Gesprächspartner mit Namen anzusprechen.

Auch Ihre Körpersprache zeigt, ob Sie an diesem Smalltalk interessiert sind. Nehmen Sie eine entspannte, aufmerksame und selbstbewusste Haltung ein.

Diese Smalltalk-Fehler sollten Sie vermeiden

Behalten Sie immer im Hinterkopf, warum Sie eigentlich hier sind: Sie möchten sich um einen offen Position bewerben und sich möglichst gut präsentieren. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie im Smalltalk nicht zu locker und vor allem nicht zu persönlich werden. Wer sich zu sicher fühlt, kommt eventuell schnell ins plaudern und wirkt weniger professionell. Ebenso ist das andere Extrem - nämlich kurze, monotone Antworten - nicht empfehlenswert.

Bleiben Sie natürlich und finden Sie einen gesunden Mittelweg, der zu Ihnen und Ihrem Gesprächspartner passt. Mit etwas Übung wird es Ihnen so gelingen, den Smalltalk für eine optimale Präsentation Ihrer Persönlichkeit und Ihrer guten Charaktereigenschaften zu nutzen.


Autor: Max Hülsebusch


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