01.02.2012

So schätzen Unternehmen den Arbeitsmarkt Elektronik 2012 ein

Medium business gross (panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd)

semica hat Vertreter von verschiedenen Unternehmen aus der Elektronikbranche Fragen zur Arbeitsmarktentwicklung 2012 gestellt. Uns interessierte, mit welchen Entwicklungen die Firmen rechnen und was das Unternehmen in Bezug auf Recruiting (Neue Einstellungen, Einstellstopp, Stellenabbau) für das Jahr 2012 plant.

Hier finden Sie die Antworten von drei Unternehmensvertretern:

Marcel Fehrmann - Inhaber und Geschäftsführer

1. Welche Entwicklungen erwarten Sie für den "Arbeitsmarkt in der Elektronikbranche 2012"?

Eine Prognose zum jetzigen Zeitpunkt ist schwierig. Die Elektronikbranche hatte ein sehr starkes Jahr 2011 und es ist noch nicht endgültig abzusehen, wo die Reise in 2012 hingeht. Unsere Kunden berichten zwar überwiegend von einem weiterhin stabilen Auftragseingang, dennoch ist die Euro-Finanzkrise mit Ihren Auswirkungen allgegenwärtig und wird natürlich auch auf unser Geschäft einen negativen Einfluss haben.

Insgesamt erwarte ich daher für den Arbeitsmarkt 2012 eine negative Entwicklung, im Vergleich zu 2011 werden die Jobangebote und Neueinstellungen auf einem niedrigeren Niveau liegen.

2. Was plant Ihr Unternehmen bzgl. Recruiting im Jahr 2012?

Wir planen für 2012 neue Einstellungen auf zwei Positionen.

Jürgen Sahm - Personal- und Sozialwesen

1. Welche Entwicklungen erwarten Sie für den "Arbeitsmarkt in der Elektronikbranche 2012"?

Ich erwarte für das Jahr 2012 einen gleichbleibenden Arbeitsmarkt, entsprechend dem 2. Halbjahr 2011.

2. Was plant Ihr Unternehmen bzgl. Recruiting im Jahr 2012?

Wir haben in 2011 unser Stammpersonal nominell stark aufgebaut. In 2012 planen wir unser Personal schwerpunktmäßig weiterzuqualifizieren, um so gestärkt mit der neuen Mannschaft die Herausforderungen für 2012 bewältigen zu können.

Gabriela Reckewerth - SIPLACE Global Marketing Director

1. Welche Entwicklungen erwarten Sie für den "Arbeitsmarkt in der Elektronikbranche 2012"?

Die Elektronikbranche hat 2011 von der allgemein guten Konjunktur und zusätzlich von branchenspezifischen Faktoren profitiert. Auch außerhalb der klassischen Bereiche Consumer-Electronic, IT und Automatisierung steigt der Bedarf an elektronischen Baugruppen: Automotive, Energietechnik, Medizintechnik und der Einsatz von LEDs bei Beleuchtung und Displaytechniken. Auch wenn sich die allgemeine konjunkturelle Dynamik in 2012 abschwächen wird, sehen wir daher für die Elektronikfertigung weiter starke Aufwärtstrends. Selbstverständlich erkennen wir auch Risiken. Doch deren Realisierung ist wohl eher unwahrscheinlich – lediglich Naturkatastrophen, größere Konflikte oder eine extreme Verschärfung der Finanzkrise könnten der Branche einen Strich durch die Rechnung machen.

Speziell ASM Assembly Systems wird dank seines Portfolios an technologisch führenden Bestückautomaten sowie des Angebots an moderner Software und Services von positiven Entwicklungen profitieren. Schon 2011 haben wir in allen Regionen der Welt unsere Marktanteile erhöhen können. Bei uns stehen die Zeichen auf Expansion – auch weil wir 2012 weitere neue Bestücklösungen auf den Markt bringen und unsere Branche von Innovationen getrieben wird.

2. Was plant Ihr Unternehmen bzgl. Recruiting im Jahr 2012?

Als Unternehmen befindet sich ASM Assembly Systems in einer ganz speziellen Situation. Wir sind ja nicht nur in einer Branche tätig, die Schlüsseltechnologien für viele Zukunftsfelder wie IT, Kommunikation, Energietechnik, Mobilität, Gesundheit oder Automatisierung stellt. Als ursprünglich rein westliches HighTech-Unternehmen arbeiten wir jetzt mit unseren neuen asiatischen Partnern daran, nicht mehr nur ein exportierendes sondern ein wirklich global denkendes und agierendes Unternehmen zu entwickeln.

Bestehenden und neuen Mitarbeitern bietet das enorme Chancen – vorausgesetzt sie wollen sich international ausrichten und sind offen für neue Ideen und Einflüsse. Vorurteile oder Berührungsängste sind bei uns weder in puncto Technologien noch in puncto Kulturen angebracht. Und es wird bei uns immer um Qualität gehen – in der Technik, im Service, in Prozessen und im Umgang miteinander.

Vor diesem Hintergrund werden wir uns auch 2012 in allen Bereichen und Regionen über Neueinstellungen verstärken. Unsere Firmenzentrale mit Entwicklung und Produktion ist in München – und bietet sich deutschen und europäischen Interessenten als Sprungbrett für internationale Karrieren an. Das Management hat eine klare Richtung ausgegeben: Wir wollen international Number One werden. Dafür benötigen wir Ingenieure, Software-Entwickler und Field Application Technicians mit Ideen und Engagement, die Chancen in ihren Stammbereichen oder im technisch orientierten Lösungsverkauf suchen.


Autor: Max Hülsebusch


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