15.08.2016

Studenten entwickeln „Ourobot“ : Er kann Hindernisse bewältigen

Er sieht aus wie eine Fahrradkette, hat aber nur zwölf etwa faustgroße Glieder, und in jedem Kettenglied befindet sich ein Antrieb. „Ourobot“ wurde von vier Studenten aus dem Bachelorstudiengang Ingenieurinformatik der FH Bielefeld entwickelt.

Medium newsimage276935 Die Studenten Johann Schröder, Adrian Gucze, Simon Beyer und Matthäus Wiltzok ( FH Bielefeld) mit "Ourobot"

Das Besondere: Im Gegensatz zu vergleichbaren Robotern sind die Kettensegmente mit Drucksensoren ausgestattet, so dass „Ourobot“, wie ihn das Entwicklerteam getauft hat, auch Hindernisse überwinden kann. Der Name ist dem altägyptischen Bildsymbol einer sich selbst verzehrenden Schlange, dem Ouroboros, nachempfunden.

Momentan kann Ourobot nur geradeaus fahren und noch keine Kurven einschlagen, durch die Sensoren erkennt er aber Hindernisse und kann zum Beispiel über ein Buch rollen. Die Vision der Studenten und ihrer Betreuer ist, mit dem jetzt zweidimensional arbeitenden Roboter „in die dritte Dimension zu gehen": Sie möchten einen aktiv deformierbaren Roboter entwickeln, der sich, ähnlich wie eine Amöbe, dem Umfeld anpassen kann, sich ausdehnt und wieder schrumpft.  So könnte sich Ourobot durch enges Terrain bewegen und Hindernisse durch verschiedene Bewegungen überwinden. 



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